Aktuelle News zum Thema Rohstoffe

CSM verkauft Dekorhersteller in USA

OA Products aus Elk Grove V illage, Illinois, USA, hat seit dem 18. Dezember einen neuen Eigner. Die CSM-Gruppe mit Sitz im niederländischen Diemen hat den führenden Hersteller von Dekorartikeln für die Back- und foodindustrie in den USA an die Kerry-Gruppe verkauft. Reinoud Plantenberg, Geschäftsführer der Bakery Supplies North America von CSM bezeichnete gegenüber der Presse die Dekorschiene als nicht zum Kerngeschäft gehörend. Aus diesem Grunde habe CSM sich von OA Products getrennt.

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21.12.2007 Rohstoffe

Zusatzstoffe und ihre Wirkungen - Auflistung erschienen

Das Backmittelinstitut e.V. hat eine systematische Übersicht über Zusatzstoffe erstellt, die für die Backbranche von Bedeutung sind. Aufgeteilt sind die Listen in die Produktkategorien „Brot und Kleingebäck“, „Feine Backwaren“ und „Back- und Streichfette“. Jeder einzelne Zusatzstoff wurde daraufhin überprüft, ob er mit seiner jeweils spezifischen Funktion im Endprodukt noch eine technologische Wirkung entfaltet oder nicht. Die fertig gestellten Listen wurden n enger Abstimmung mit der österreichischen Lebensmittelüberwachung und dem österreichischen Bäcker­ und Konditorenhandwerk diskutiert und überarbeitet und am 23. August 2007 schließlich vom österreichischen Bundesministerium für Gesund­heit, Familie und Jugend / Codex-Unterkommission „Aromen, Zusatzstoffe, Enzyme“ per Erlass veröffentlicht.

 

Link zur Zusatzstoffliste 

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13.12.2007 Rohstoffe

Allergenkennzeichnung

Im amtsblattder Europäischen Union wurde die Richtlinie 2007/68/Eg veröffentlicht. Sie regelt u.a. die Angabe von Allergenen, die zukünftig auf der Zutatenliste zu finden sein muss.

1) Glutenhaltige Getreide (d. h. Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Dinkel, Ka
mut oder deren Hybridstämme) und daraus gewonnene Erzeugnisse,
außer
a) Glukosesirupe auf Weizenbasis einschließlich Dextrose
b) Maltodextrine auf Weizenbasis ;
c) Glukosesirupe auf Gerstenbasis;
d) Getreide zur Herstellung von Destillaten oder Ethylalkohol
landwirtschaftlichen Ursprungs für Spirituosen und andere alkoholische
Getränke.
2. Krebstiere und daraus gewonnene Erzeugnisse.
3. Eier und daraus gewonnene Erzeugnisse.
4. Fische und daraus gewonnene Erzeugnisse, außer
a) Fischgelatine, die als Träger für Vitamin- oder Karotinoidzubereitungen
verwendet wird;
b) Fischgelatine oder Hausenblase, die als Klärhilfsmittel in Bier und Wein
verwendet wird.
5. Erdnüsse und daraus gewonnene Erzeugnisse.
6. Sojabohnen und daraus gewonnene Erzeugnisse, außer
a) vollständig raffiniertes Sojabohnenöl und -fett ;
b) natürliche gemischte Tocopherole (E306), natürliches D-alpha-Tocophe
rol, natürliches D-alpha-Tocopherolazetat, natürliches D-alpha-Tocopherol
sukzinat aus Sojabohnenquellen;
c) aus pflanzlichen Ölen aus Sojabohnen gewonnene Phytosterine und
Phytosterinester;
d) aus Pflanzenölsterinen gewonnene Phytostanolester aus Sojabohnen
quellen.7. Milch und daraus gewonnene Erzeugnisse (einschließlich Laktose), außer
a) Molke zur Herstellung von Destillaten oder Ethylalkohol landwirtschaft
lichen Ursprungs für Spirituosen und andere alkoholische Getränke;
b) Lactit.
8. Schalenfrüchte, d. h. Mandeln (Amygdalus communis L.), Haselnüsse (Cory
lus avellana), Walnüsse (Juglans regia), Kaschunüsse
(Anacardium occidentale), Pekannüsse (Carya illinoiesis (Wangenh.) K. Koch),
Paranüsse (Bertholletia excelsa),
Pistazien (Pistacia vera), Makadamianüsse und Queenslandnüsse (Macada
mia ternifolia) und daraus gewonnene Erzeugnisse, außer
a) Schalenfrüchte für die Herstellung von Destillaten oder Ethylalkohol
landwirtschaftlichen Ursprungs für Spirituosen und andere alkoholische
Getränke.
9. Sellerie und daraus gewonnene Erzeugnisse.
10. Senf und daraus gewonnene Erzeugnisse.
11. Sesamsamen und daraus gewonnene Erzeugnisse.
12. Schwefeldioxid und Sulphite in Konzentrationen von mehr als 10 mg/kg
oder 10 mg/l, ausgedrückt als SO2.
13. Lupinen und daraus gewonnene Erzeugnisse.
14. Weichtiere und daraus gewonnene Erzeugnisse.

Die Mitgliedstaaten müssen bis zum 31. 5. 2008 die Rechts- und Verwaltungsvorschriften erlassen haben, um diese Richtlinie umzusetzen. Lebensmittel, die vor dem 31. 5. 2009 rechtmäßig im Handel sind, dürfen auch ohne diese Kennzeichnung bis zur Erschöpfung der Bestände verkauft werden. 

 

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11.12.2007 Rohstoffe

Internationaler Getreiderat korrigiert Weizenprognose nach oben

Der Internationale Getreiderat (IGC) hat Ende November seine Schätzung der weltweiten Weizenerzeugung 2007/08 gegenüber dem Vormonat um eine Million Tonnen auf 603 Millionen Tonnen nach oben korrigiert. Diese Prognose stimmt nun exakt mit jener des amerikanischen Landwirtschafsministeriums USDA überein. Während die Schätzungen für Argentinien, Osteuropa sowie die EU leicht höher ausfielen, senkte der IGC sie erneut für Australien und China. Die Aussichten für die Weizenernte Argentiniens sind überwiegend positiv. Aufgrund höherer Ertragserwartungen wird 15,5 Millionen Tonnen Weizen gerechnet, das wären 0,9 Millionen Tonnen mehr als im Vorjahr.

 Mit Blick auf die Anbauflächen zur Ernte 2008 prognostiziert der IGC eine Ausdehnung der Welt-Weizenfläche um rund vier Prozent auf 222 Millionen Hektar. Für die EU-27 wird dabei ein Anstieg um sechs Prozent beziehungsweise um 1,6 Millionen Hektar auf 26,7 Millionen Hektar erwartet. Neben den höheren Preisen wird dabei auch die Aussetzung der Flächenstilllegung als Grund angeführt. In Russland und der Ukraine erwartet der IGC einen Flächenzuwachs um bis zu zehn Prozent. Für Kanada und die USA wird ein Plus von sechs Prozent beziehungsweise elf Prozent auf 9,8 bzw. 26 Millionen Hektar prognostiziert.

Quelle ZMP GmbH, Bonn 

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10.12.2007 Rohstoffe

ZMP dementiert Meldung über sinkende Butterpreise

Die ZMP Zentrale Markt- und Preisberichtstelle für Erzeugnisse der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft GmbH, Bonn, dementierte am Donnerstag die zuvor in der Presse aufgetauchte Meldung, sie erwarte einen Rückgang des Butterpreises im Lebensmitteleinzelhandel um 20 Cent auf ca. 99 Cent pro Halbpfundspaket. Die Meldung, die u.a. auch in der LebensmittelZeitung verbreitet worden war, behauptete zudem, der Preis für lose Butter sei bereits wieder auf knapp über 3 Euro pro Kilo gefallen und damit beinahe auf Vorjahresniveau. Der ZMP zufolge waren die Geschäfte mit Butter in den vergangenen Wochen etwas weniger lebhaft. "Die Preise auf Großhandelsebene haben in den letzten Tagen etwas nachgegeben, liegen aber weiter deutlich über denen des vergangenen Jahres. Zurzeit sind die Verhandlungen zwischen Molkereien und Handel um neue Kontrakte noch nicht abgeschlossen, so dass ein Absinken der Preise derzeit von der ZMP nicht bestätigt werden kann.Der Verbraucher zahlte im November nach den jüngsten Daten des GfK-Haushaltspanels einen Preis, der über alle Bundesländer und Geschäftstypen in Höhe von 1,20 Euro/Päckchen (250 g) lag. Der Einkauf von Butter ging nach der Preiserhöhung im August zwischenzeitlich um bis 32 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück, im Oktober lag die Kaufzurückhaltung immer noch bei minus 14 Prozent.". Die zuvor gelaufene Meldung, die u.a. nicht namentlich genannte Brancheninsicer zitierte, berichtete dagegen von Butter aus Polen, Tschechien und Belgien, die auf den Markt dränge und die hiesigen Preise nach unten befördere. Der Handel könne mit den dortigen Lieferanten weitaus günstiger abschließen als mit den deutschen.

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10.12.2007 Rohstoffe

Starke Performance-Unterschiede

Die britische Marktforschungsgesellschaft Plimsoll hat 200  Lebensmittelrohstofflieferanten im Königreich nach ihrer Umsatzentwicklung befragt. Dabei haben die Analysten festgestellt, dass nicht nur der Gesamtumsatz der Branche insgesamt leicht rückläufig ist, sondern  kleinere Unternehmen auch deutlich schlechtere Karten haben als große. Hintergrund ist nach Ansicht der Plimsoll-Analysten, dass die Verbraucher immer weniger Mahlzeiten selber herstellen, sondern vorbereitete oder gar Fertigmahlzeiten zu sich nehmen. Die aber werden überwiegend von großen Herstellern angeboten, die wiederum in der Lage sind, Preisdruck auf ihre Vorlieferanten auszuüben. Dem haben kleinere Lieferanten in der Regel weniger entgegen zu setzen als große. Kleine Firmen, die vor sechs Jahren noch durchschnittliche Umsatzwachstumsraten von 12,7 % angaben, mussten im vergangenen Jahr durchschnittlich Umsatzverluste von 4,1% hinnehmen. Auch die Margen der Rohstofflieferanten fallen sehr unterschiedlich aus. Durchschnittlich liegt die "gross profit margin" (Bruttogewinnspanne) bei 21,2 % des Umsatzes. kleine Unternehmen erreichen sogar 33,1 %, während große 20,9 % erwirtschaften. 40 % der befragten Unternehmen konnten im vergangenen Jahr ihre Margen erhöhen, genau so viele mussten Einbußen hinnehmen. Zu den fünf Rohstofflieferanten, die bei der Befragung am besten abschnitten, nimmt der Bäckereirohstofflieferant Cereform den zweiten Platz ein.

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30.11.2007 Rohstoffe

Förderprogramme für Produktentwicklung nutzen

Klein- und Mittelunternehmen tun sich schwer, die Zusammenarbeit mit der Wissenschaft anzukurbeln und vorhandene Fördergelder für Produktentwicklungen zu nutzen. Um den Weg zu vereinfachen, veranstaltet das Zentralinstitut für Ernährungs- und Mebensmittelforschung ZIEL an der Technischen Universität München TUM im Rahmen einer ZIEL-TUM-Akademie Weiterbildungsprogramme, die aktuelles Wissen der Lebensmittelforschung aufgreifen und Wissen zur Entwicklung funktioneller Produkte anbieten. Die Seminare mit den Titeln "Ernährung und Körperfunktionen – Ansatzpunkte für neue Produkte", "Moderne Methoden zur Ernährungsforschung – Nutrigenomics/genetics", "Funktionelle Inhaltsstoffe – Funktionelle Produkte" und " Gesundheitsfördernde Produkte
im Dialog mit dem Konsumenten" starten im Februar nächsten Jahres.

www.akademie.ziel.tum.de, Kontakt: christine.roeger@wzw.tum.de.

Infos über Förderprogramme: www.bmbf.de/foerderungen/6805.php, Kontakt: claudia.vallo@bmbf.bund.de 

 

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28.11.2007 Rohstoffe

Gentechnik-Kennzeichnung

Während die EU-Kommission darum kämpft, gentechnisch veränderte Mais- und Sojaimporte in die EU zu vereinfachen, streben die Verbraucherschützer nach einer bessern Kennzeichnung auch solcher Produkte, die von Tieren stammen, die mit gentechnisch veränderten Futtermitteln aufgezogen wurden. Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat Anfang November entsprechende Eckpunkte zur Novellierung der neuartigen Lebensmittel- und Lebensmittelzutaten-Verordnung vorgelegt und darin die Einführung einer solchen Kennzeichnung gefordert. Das Eckpunktepapier steht im Netz unter http://www.vzbv.de/go/presse/939/4/15/index.html.

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28.11.2007 Rohstoffe

Weiter Bewegungen auf dem Hefemarkt

Lallemand Inc.aus Rexdale, Ontario/Kanada, einer der Großen auf dem nordamerikanischen Hefemarkt, kauft sich erneut in Europa ein. Wie das Unternehmen mitteilt, hat es die Hefe- und Melasse-Produktionsanlagen von De Danske Gaerfanbriken A/S, Tochter der V&S Desstillers in Grenaa, Dänemark, übernommen. Lallemand, so Präsident Jean Chagnon, plant die Fabrik zum Flagschiff des Unternehmens in Europa auszubauen. Dort sollen neben Spezialhefen und Hefeextrakten auch Bäckerhefen für den europäischen Markt hergestellt werden. Bereits in der Vergangenheit wurden in Grenaa Spezialhefen für Lallemand produziert. Bislang machten die europäischen Hefehersteller Lesaffre, ABF(Mauri) und DBI/UNIFERM den Markt fast unter sich aus. Sie beherrschen rund 80 % des Marktes. Nach der Beteiligung von ABF an Uniferm sind aus diesen dreien nur mehr zwei Hauptanbieter geworden und offenbar sieht Lallemand jetzt neue Chancen für sich in Europa. Weltweit steht Lallemand auf der Liste der größten Heferlieferanten hinter Lesaffre, ABF/Uniferm und der türkischen Pakmaya auf Platz vier. In Europa ist Lallemand mit Hefefabriken in Schwarzenbach an der Saale (Giegold), Passau(F.X.Wieninger), Wien (Hagold Hefe), Tallin in Estland, Lahti in Finnland, Trencin in der Slowakei und Josefow und Lublin in Polen aktiv.

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28.11.2007 Rohstoffe

Öko-Landbau: Die größten Anbauländer in der EU

2006 wurden in der EU-25 nach ersten Schätzungen 6,6 Millionen Hektar ökologisch bewirtschaftet, was einem Anteil von 4,1 Prozent an der landwirtschaftlichen Nutzfläche entspricht.
Deutschland liegt mit 4,9 Prozent über dem EU-Durchschnitt. Den größten Anteil ökologisch bewirtschafteter Flächen hat Österreich mit 11,2 Prozent. Mit 360.000 Hektar belegt die Österreichische Öko-Fläche aber nur Rang sechs innerhalb der EU. Die größte Fläche bearbeiten die Öko-Landwirte in Italien. Deutschland folgt nach Spanien bereits auf dem dritten Rang.

Weltweit wurden im Jahr 2005 31,5 Millionen Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche ökologisch bearbeitet. Die größte Fläche befindet sich in Australien mit 12,2 Millionen Hektar, gefolgt von China mit 3,5 Millionen Hektar und Argentinien mit 2,8 Millionen Hektar.
Quelle und Copyright: ZMP, bonn, 23.11.07 

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26.11.2007 Rohstoffe