Aktuelle News zum Thema Rohstoffe

Rohstoffmarkt Ölsaaten

Die Rohstoffmärke zeigen sich mit fester Tendenz weiter unruhig, teilt die agaSAAT GmbH, Neukirchen-Vlyn, mit. China werde in kurzer Zeit infolge mangelnder Rohware die Produktion von Sonnenblumenkernen Bakery – Confection (klein, rundlich) einstellen. Bis zur Ernte 2008 werde aus China hauptsächlich nur noch Confection (größer als Confection, länglich) verfügbar sein. Die Preise bei Sesamsaat seien aktuell etwas rückläufig. Bei Kürbiskernen aus China sei GWS-Ware (schalenlos gewachsen) kaum noch verfügbar und Shine Skin (geschält) steige stetig im Preis, teilt das Unternehmen mit.

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30.04.2008 Rohstoffe

EU-Kommission will Hefemarkt untersuchen

Die EU-Kommisssion hat erklärt, eine grundlegende Untersuchung des Verkaufs von Anteilen der GB Ingrdients an die britische ABF-Gruppe untersuchen zu wollen. Mit dem Deal hatte ABF Hefeproduktionsanlagen in Italien sowie 50 % der deutschen Uniferm übernommen. Mit der Übernahme der Verkaufsaktivitäten in Spanien, Portugal und Frankreich wird dort eine massive Beeinträchtigung des Hefemarktes befürchtet, da dann nur mehr zwei statt drei Anbieter auf dem Markt sind. ABF hatte 2004 von der australischen Burns-Philp-Gruppe den weltweiten Hefekonzern Mauri übernommen und betreibt in Europa fünf Hefewerke in UK, Irland, Deutschland, Spanien und Portugal.

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24.04.2008 Rohstoffe

Mehr Weizen aus Schwarzmeerregion

Das in Kiew tätige Analyseunternehmen UkrAgroConsult erwartet für die Schwarzmeerregion eine Erhöhung der Weizenernten in 2008/2009, berichtete das Onlinemagazin Land & Forst. So soll die Ukraine ihre Ernte von 13,7 Mio. t im Jahr 2007/08 auf 18,4 Mio. t in 2008/09 erhöhen. In Russland soll die Erntemenge bei Weizen von 48,6 Mio. in 2007/08 auf 51,2 Mio. t in 2008/09. Laut dem Weltgetreidemarkt-Report vom 28.03.2008 des International Grains Council (Internationaler Getreiderat) beträgt die voraussichtliche Weizenproduktion im Erntejahr 2007/08 weltweit 604 Mio. t.

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21.04.2008 Rohstoffe

Biogetreidemarkt beruhigt sich

Die Preisspitze am Markt für Bio-Getreide scheint allmählich erreicht zu sein. Zwar stiegen die Preise auch im März an, doch standen dahinter kaum noch Umsätze.
Die Mühlen sind im Wesentlichen bis zur neuen Ernte versorgt und haben nur noch wenig Zukaufbedarf. Der Handel beschränkt sich meist auf die Abwicklung laufender Lieferverträge.

Das Angebot an Eiweißkomponenten ist knapp. Ackerbohnen und Futtererbsen werden nur noch an „gute“ Kunden abgegeben, freie Ware ist so gut wie nicht mehr vorhanden. Mit Flächenerweiterungen ist hier für die Ernte 2008 kaum zu rechnen, da bei den derzeitigen Marktbedingungen andere Kulturen rentabler erscheinen.

Für die neue Ernte wurden bisher kaum Vorverträge abgeschlossen. Die Landwirte gehen noch nicht auf die Preisgebote der Mühlen und Verarbeiter ein und spekulieren darauf, dass das derzeitige Preisniveau auch zur neuen Ernte noch Bestand hat. Die Abnehmer sind bis zur Ernte nur knapp ausreichend versorgt und haben dann einen hohen Zukaufsbedarf. Allerdings könnten sie sich nach Alternativen umsehen und neue bisher wenig aktive Akteure könnten das Geschehen mit bestimmen. Die Einfuhren aus Russland, Rumänien und Ungarn dürften 2008 spürbar zunehmen und auch Australien meldet sich nach drei schwachen Erntejahren zurück. Insgesamt erwartet man bei einer normalen Ernte in Deutschland weiter einen eher knapp versorgten Markt. So haben die Empfehlungen vieler Händler, zumindest einen Teil der Ernte jetzt abzusichern und nicht bis in den Herbst zu warten, bisher wenig Gehör gefunden.

Quelle und Copyright: ZMP GmbH, Bonn

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05.04.2008 Rohstoffe

Neuer Mühlengigant in Frankreich

Die jüngst aus dem Zusammenschluss der Genossenschaften Agralys in Zentralfrankreich mit Sitz in Chateaudun, Department Eure et Loir, und der Genossenschaft Epis-Centre mit Sitz in Bourges im Department Cher entstandene Axéréal, Paris, hat die bislang im Familienbesitz befindliche Mühlengruppe Celbert übernommen. Damit wird Axéréal die bislang bereits zu den größten Getreide-Genossenschaften zählte, zum drittgrößten Mühle Frankreichs. Celbert - Markenname Franchine - besitzt zehn Mühlen und eine Vermahlungskapazität von 200 000 Tonnen Mehl jährlich, während Axéréal vier Mühlen und 100 000 Tonnen Vermahlungskapazität mit in die Ehe bringt. Die Übernahme erfolgte durch die Tochtergesellschaft von d'Epis-Centre, Ariane. Axéréal repräsentiert 15000 Mitglieder, beschäftigt 3100 Mitarbeier und setzt rund 2 Mrd. Euro um.

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04.04.2008 Rohstoffe

Steigende Preise in Japan

Die japanische Regierung hat am Dienstag den Preis für Importweizen, der in die Privatwirtschaft geliefert wird, um 30 % angehoben. Das hat jetzt die zweitgrößte Bäckerei, Shikishima, dazu bewogen, ihrerseits Preisanhebungen für Backwaren anzukündigen. Für 210 der 350 wichtigsten Produkte steigen die Preise ab Mai um 2 bis 11 %. Damit müssen die japanische Konsumentennach jarzehntelangem Preisstillstand bereits die zweite Preiserhöhung verkraften. Im Dezember vergangenen Jahres hatten die meisten Bäckerien Japans bereits einmal die Preise angehoben, um die wachsenden Rohstoffkosten abzufangen. Es wird erwartet, dass auch diesmal die anderen Bäckereien im Lande nachziehen.

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04.04.2008 Rohstoffe

Reichlich Roggen?

Zur Ernte 2007 war der Roggenanbau in Deutschland  um rund 25 Prozent auf gut 670.000 Hektar ausgedehnt worden. Roggen für die Biogaserzeugung machte einen großen Teil des Zuwachses aus. Aufgrund witterungsbedingt unerwartet geringer Erträge nahm die Erntemenge allerdings nur um knapp vier Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. Rund 2,74 Millionen Tonnen konnten die deutschen Landwirte damit einfahren.

Nun ist im vergangenen Herbst erneut mehr Roggen zur Ernte 2008 ausgesät worden. Nach bisher vorliegenden Erhebungen wird mit einem Plus von elf Prozent gerechnet, womit der Anbau knapp 750.000 Hektar erreicht. Bei einem durchschnittlichen Flächenertrag von 53,4 Dezitonnen je Hektar, der unter normalen Witterungs- und Vegetationsbedingungen erzielbar sein sollte, könnten etwa 4 Millionen Tonnen Roggen geerntet werden.

Der Bedarf der inländischen Mühlen bewegt sich auf einem Niveau von rund 900.000 Tonnen im Jahr. Der Einsatz von Roggen in der Mischfutterherstellung betrug im Wirtschaftsjahr 2006/07 knapp 535.000 Tonnen. Für die erste Hälfte der laufenden Kampagne wurde ein Zuwachs gegenüber dem Vorjahr um neun Prozent ermittelt. Sollte sich diese Tendenz fortsetzen, dann könnte die Verwendung auf gut 580.000 t zulegen. Die Wirtschaftsjahre 2003/04 und 2004/05 haben allerdings gezeigt, dass - bei entsprechend günstigen Preisen - auch Mengen von deutlich mehr als 1 Million Tonnen möglich sind.

Tendenziell zugenommen hat die Verfütterung auf den Höfen selbst. In der Saison 2005/06 erreichte sie knapp 900.000 Tonnen. Insgesamt sieht man – insbesondere von Seiten der Roggenzüchter – durchaus Potenzial für eine Steigerung im Futtersektor. Weitgehend weg gebrochen ist unterdessen der auf mehr als 500.000 Tonnen angelegte Einsatz von Roggen zur Ethanolherstellung, nachdem die Produktion stillgelegt oder auf andere Rohstoffe umgestellt wurde. Der Außenhandel spielt beim Roggen keine sehr große Rolle. Letztlich dürften 4 Millionen Tonnen am Markt unterzubringen sein.

Quelle und Copyright: ZMP GmbH, Bonn

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02.04.2008 Rohstoffe

Danisco ändert Struktur

Der dänische Ingredients-Konzern Danisco A/S wird zum 1. Mai dieses Jahres sein Ingredents-Geschäft neu strukturieren. Demnach werden die Geschäftsbereiche Emulgatoren, Sweeteners, Kulturen sowie Gummi+Systeme künftig zur Divison Food Ingredients zusammengefasst, während Zucker sowie Genecor, die Biotechnologie-Sparte von Danisco, eigenständig bleiben. Das erklärte das Unternehmen an lässig der Veröffentlichung der Ergebnisse des 3. Quartals des laufenden Geschäftsjahres. Das 3.Quartal brachte dem Unternehmen ein organisches Umsatzwachstum von 6 Prozent auf 4,642 Mrd. Dänische Kronen, woran fast alle Geschäftsbereiche gleichermaßen beteiligt waren. Lediglich die Sparte Sweetener bildete mit einem leichten Rückgang der Umsätze die Ausnahme. Bio-Ingredients dagegen lieferten im 3. Quartal ein organisches Wachstum von 12 Prozent auf 1,364 Mrd. Kronen, woran sowohl die Sparte Kulturen wie die Division Genecor beteiligt waren.

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29.03.2008 Rohstoffe

Deutschland: Ein Viertel der Bio-Eier muss importiert werden

In Deutschland werden viel zu wenige Bio-Eier produziert. Zum Osterfest hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) deshalb Agrarminister Horst Seehofer aufgefordert, die Förderung der Umstellung auf ökologische und tiergerechte Hühnerhaltung auszubauen. 2007 hätten rund ein Viertel aller in Deutschland verkauften Bio-Eier importiert werden müssen, heißt es in einer Pressemitteilung. Eier aus Bodenhaltung kommen sogar zu einem Drittel aus dem Ausland. Importiert werden die Eier vornehmlich aus den EU-Nachbarländern und der Schweiz.

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19.03.2008 Rohstoffe

Kartellamt prüft Mühlen

Das Bundeskartellamt hat am gestrigen Donnerstag 18 meist großen Mühlenuntrnehmen und ihrem Verband (VDM) einen Besuch abgestattet. Grund ist der Verdacht, die Mühlen hätten den Wettbewerb durch Absprachen außer Kraft gesetzt. Soe sollen die Großkunden im Backgewerbe unter sich aufgeteilt und seit 2001 Preisabsprachen für Mehl getroffen haben. Außerdem stehen sie im Verdacht, Absprachen über die Verteilung des Abbaus überflüssiger Kapazität getroffen zu haben. VDM-Geschäftsführer Manfred Weizbauer gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. "Wir haben uns in der Branche nichts vorzuwerfen". Die Getreidepreise zögen wegen der großen Nachfrage weltweit an. Dem könnten sich auch die Mehlhersteller nicht entziehen. DER VDM vertritt rund 750 Mühlen in Deutschland und damit mehr als 90 % der Brotgetreidevermahlung.

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22.02.2008 Rohstoffe