Aktuelle News zum Thema Rohstoffe

EU Kommission macht Weg für Lesaffre frei

Es gibt eine neue Bewegung auf dem europäichen Hefemarkt. Die europäische Kommission hat die Übernahme von GB Ingredients Ltd und BFP Wholesale Ltd, beide in Großbritannien aktiv und bislang im Besitz der Gilde B.V. an den französischen Hefekonzern Lesaffre genehmigt. GB Ingredients Ltd stellt Hefe und Hefeprodukte her, BFP ist ein Großhändler von Hefe und Bäckereirohstoffen.

Gilde B.V. hatte die GBI und BFP zusammen mit einem fünfzigprozentigen Anteil am deutschen Hefehersteller Uniferm einst von der niederländischen DSM-Gruppe übernommen und den Uniferm-Anteil bereits vor einem Jahr an die britische ABF-Gruppe verkauft. 

Lesaffre ist ein Familienunternehmen, das sich auf Hefe, Hefeextrakte und Bäckereirohstoffe konzentriert. Das Unternehmen prodiziert in 26 Ländern dieser Welt, der Hauptsitz liegt in Frankreich.

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17.07.2008 Rohstoffe

Hungrana betreibt Europas größte Produktion von Stärke und Isoglukose

Hungrana Kft ist ein 50:50 joint-venture zwischen der österreichischen Agrana Beteiligungs AG und Eaststarch C.V., die wiederum den britischen Gruppen Tate & Lyle sowie ADM gehört. Die Partner haben rund 100 Mio. Euro investiert, um Europas größte Produktionskapazität für Stärke und Isoglukose in Szabadegyhaza, Ungarn zu bauen. Dort können künftig jährlich eine Million Tonnen Mais verarbeitet werden.

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16.07.2008 Rohstoffe

DSM verstärkt Enzym-Aktivitäten

Royal DSM N.V., global agierender Rohstoffkonzern mit Hauptquartier in den Niederlanden, hat die Übernahe der Valley Research Inc. in South Bend, Indiana, USA, bekannt gegeben. Valley Research ist eine bislang im Privatbesitz befindliches Biotechnologie-Unternehmen, das u.a. Enzyme erforscht und entwickelt. Dies düfte auch der Gund sein, weshalb DSM das Unternehmen übernahm. DSM gehört zu den bedeutenden Anbietern von Enzymen für die Lebensmittelindustrie.

 

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11.07.2008 Rohstoffe

Mühlen sind gegen Interventionlager

Der Verband Deutscher Mühle, der rund 630 mittelständische Mühlen in Deutschland vertritt, wehrt sich gegen alle Versuche, auf dem G-8-Gipfel einen Beschluss zur Einlagerung von Getreide durch die Industrieländer zu fassen. Die Regierungen vollen ähnlich wie mit den Ölreserven der Internationalen Energieagentur ein Instrument in die Hand bekommen, die Geteide- und Mehlpreise gegebenenfalls durch Intervention zu beruhigen. Die Mühlen halten das für falsch, die zusätzliche Nachfrage würden den Preis nach oben treiben. Es liegen allerdings noch keine Beschlüsse der G-8-Staaten vor,wann und zu welchem Zeitpunkt diese Lager aufgebaut werden sollen und bei welchem Preisniveu auf dem Markt man mit diesem Interventionsgetreide gegen Spekulanten und deren Trittbrettfahrern eingreifen will.

In der Vergangenheit waren die Interventions-Bestände der EU ein Garant dafür, dass die Mehlpreise nicht in den Himmel wuchsen und Turbulenzen auf dem Weltmarkt in Europa kein großes Echo hatten. Allerdings hatte die EU mit subventionierten Exporten von Getreide auch immer wieder dafür gesorgt. dass in Entwicklungsländern Bauern ihre Ernte nicht zu kostendeckenden Preisen vekaufen konnten und den Anbau einstellen mussten. Im Zuge einer Umstellung der EU-Agrarsubvention von der reinen Mengenförderung hin zu Betriebsförderung hatte die EU die Interventionsmengen heruntergefahren. Als dann im vergangenen Jahr weltweit schlechte Ernten eingefahren wurden, hatten Spekulanten und alle, die am Getreide- und Mehlhandel mit verdienen, leichtes Spiel.

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10.07.2008 Rohstoffe

Gütesiegel Top 100 an Kampffmeyer

Im 16. Unternehmensvergleich "Top 100" konnte sich die Kampffmeyer Food Innovation GmbH durchsetzen. Am Freitag bekamen die Hamburger in Düsseldorf das Gütesiegel´verliehen. Gewürdigt wurde damit das innovationsfördernde Top-Management, das innovationsklima, die innovativen Prozesse und Organisationstruktur, das Innovationsmarketing sowie der Innovationserfolg. Das Unternehmen, das heute rund 32 Mio. € umsetzt, veredelt pflanzliche Rohstoffe für die Lebensmittelbranche. Die Forscher aus dem Harburger Hafen konzentrieren sich dabei stark auf alte oder wenig genutzte Weizensorten und deren speziellen Inhaltsstoffen als Basis für functional food.

Unter den TOP 100 sind in diesem Jahr 49 nationale Marktführer sowie 17 Weltmarktführer. Ausgewählt werden die Unternehmen in einem zweistufigen Verfahren der Wirtschaftsuniversität Wien. Mentor der Mittelstandsinitiative ist der ehemalige Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Lothar Späth 

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05.07.2008 Rohstoffe

Weizen ist die Feldfrucht Nr. 1

Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, ist der Getreideanbau mit 20 Prozent die wichtigste Kulturpflanzen-Fläche. Nach den Anbauflächen ist Weizen die Feldfrucht Nr. 1 auf den Äckern. Beim Getreideanbau liegt er mit einem Flächenanteil von 46 Prozent vorn, danach kommen Gerste (28 Prozent) und Roggen (11 Prozent). Der Rest sind Mais (6 Prozent), Triticale (6 Prozent) und Hafer (3 Prozent).

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25.06.2008 Rohstoffe

Unilever verkauft Palmölproduktion

Unilever verkauft seine Palmölproduktion in der Elfenbeinküste an SIFCA, eine dort ansässige Agroindustrie-Gruppe und zwei aus Singapur stammende Unternehmen, Wilmar International Ltd und Olam International Ltd, die ein Joint Venture mit SIFCA eingegangen sind. Wilmar ist der weltweit größte Palmölhersteller und Olam ein Handelsunternehmen, das schwerpunktmäßig in Afrika arbeitet. Ebenfalls von Unilever verkauft wurden dabei die Anteile an Palmplantagen in der Elfenbeinküste.

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20.06.2008 Rohstoffe

Kasachstan: kein Exportverbot für Weizen

Premierminister Karim Masimov und Agrarminister Akylbek Kurishbayev streiten sich in Kasachstan noch darüber, aber die Chancen stehen gut, das kasachstan in diesem Jahr kein Exportverbot für Weizen mehr in Kraft setzt. Die Ernteaussichten für WEizen in Kasachstan sind gut und der Versuch des Premierministers durch Androhung von Exportverboten den Weltmarktpreis auf seinem Marsch nach unten aufzuhalten sind nicht nur durchsichtig, sondern kaum von Erfolg gekrönt.

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07.06.2008 Rohstoffe

Aussaatflächen 2008: Mehr Getreide, weniger Raps

Zur Ernte 2008 haben die Landwirte in Deutschland wieder auf mehr Flächen Getreide angebaut als im Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt, Wiesbaden, nach Ergebnissen der Erhebung über die Frühjahrsaussaaten vom April 2008 mitteilt, ist der Anbau von Raps rückläufig. Anbaustärkste Getreideart ist weiterhin der Winterweizen. Seine Anbaufläche nahm im Vergleich zu den Ergebnissen der Bodennutzungshaupterhebung 2007 bundesweit um durchschnittlich sieben Prozent zu und erreicht nun mit über 3,1 Mio. Hektar einen neuen Höchststand. Wie schon im letzten Jahr, haben die Landwirte den Anbau von Roggen weiter ausgedehnt (+ 12 Prozent gegenüber Vorjahr). Die Roggenfläche erreicht mit 749.000 Hektar die größte Flächenausdehnung seit dem Jahr 2001. Weitere Auskünfte gibt es bei der Zweigstelle Bonn, Doris Schmeling, Telefon: (01888) 644-8649, E-Mail: ernte@destatis.de

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05.06.2008 Rohstoffe

Wetterlagen bereiten Landwirten Sorge

Zwei Witterungsextreme bereiten den Ackerbauern Sorgen: Während im Norden und Nordosten der Republik große Trockenheit die Kulturen bedroht, sorgen im Südwesten unwetterartige Regenfälle und Hagelschauer für erhebliche Schäden an den Kulturen, teilet der Deutsche Bauernverband, Berlin, mit. Im Mai sind im Norden und Nordosten nur etwa 10 bis 25 Prozent der üblichen Niederschlagsmengen gefallen. Ganz anders die Situation im Süden und Westen: Heftige Unwetter haben regional zu Schäden an den Kulturen geführt, Hagelschauer haben Felder verwüstet. Insgesamt präsentieren sich jedoch die Getreidebestände in einem besseren Zustand als im Norden, da in den vergangenen Wochen gelegentliche Niederschläge für Entspannung sorgten, heißt es in der Pressemitteilung.

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05.06.2008 Rohstoffe