Aktuelle News zum Thema Rohstoffe

Weizen ist die Feldfrucht Nr. 1

Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, ist der Getreideanbau mit 20 Prozent die wichtigste Kulturpflanzen-Fläche. Nach den Anbauflächen ist Weizen die Feldfrucht Nr. 1 auf den Äckern. Beim Getreideanbau liegt er mit einem Flächenanteil von 46 Prozent vorn, danach kommen Gerste (28 Prozent) und Roggen (11 Prozent). Der Rest sind Mais (6 Prozent), Triticale (6 Prozent) und Hafer (3 Prozent).

Nachricht lesen...

25.06.2008 Rohstoffe

Unilever verkauft Palmölproduktion

Unilever verkauft seine Palmölproduktion in der Elfenbeinküste an SIFCA, eine dort ansässige Agroindustrie-Gruppe und zwei aus Singapur stammende Unternehmen, Wilmar International Ltd und Olam International Ltd, die ein Joint Venture mit SIFCA eingegangen sind. Wilmar ist der weltweit größte Palmölhersteller und Olam ein Handelsunternehmen, das schwerpunktmäßig in Afrika arbeitet. Ebenfalls von Unilever verkauft wurden dabei die Anteile an Palmplantagen in der Elfenbeinküste.

Nachricht lesen...

20.06.2008 Rohstoffe

Kasachstan: kein Exportverbot für Weizen

Premierminister Karim Masimov und Agrarminister Akylbek Kurishbayev streiten sich in Kasachstan noch darüber, aber die Chancen stehen gut, das kasachstan in diesem Jahr kein Exportverbot für Weizen mehr in Kraft setzt. Die Ernteaussichten für WEizen in Kasachstan sind gut und der Versuch des Premierministers durch Androhung von Exportverboten den Weltmarktpreis auf seinem Marsch nach unten aufzuhalten sind nicht nur durchsichtig, sondern kaum von Erfolg gekrönt.

Nachricht lesen...

07.06.2008 Rohstoffe

Aussaatflächen 2008: Mehr Getreide, weniger Raps

Zur Ernte 2008 haben die Landwirte in Deutschland wieder auf mehr Flächen Getreide angebaut als im Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt, Wiesbaden, nach Ergebnissen der Erhebung über die Frühjahrsaussaaten vom April 2008 mitteilt, ist der Anbau von Raps rückläufig. Anbaustärkste Getreideart ist weiterhin der Winterweizen. Seine Anbaufläche nahm im Vergleich zu den Ergebnissen der Bodennutzungshaupterhebung 2007 bundesweit um durchschnittlich sieben Prozent zu und erreicht nun mit über 3,1 Mio. Hektar einen neuen Höchststand. Wie schon im letzten Jahr, haben die Landwirte den Anbau von Roggen weiter ausgedehnt (+ 12 Prozent gegenüber Vorjahr). Die Roggenfläche erreicht mit 749.000 Hektar die größte Flächenausdehnung seit dem Jahr 2001. Weitere Auskünfte gibt es bei der Zweigstelle Bonn, Doris Schmeling, Telefon: (01888) 644-8649, E-Mail: ernte@destatis.de

Nachricht lesen...

05.06.2008 Rohstoffe

Wetterlagen bereiten Landwirten Sorge

Zwei Witterungsextreme bereiten den Ackerbauern Sorgen: Während im Norden und Nordosten der Republik große Trockenheit die Kulturen bedroht, sorgen im Südwesten unwetterartige Regenfälle und Hagelschauer für erhebliche Schäden an den Kulturen, teilet der Deutsche Bauernverband, Berlin, mit. Im Mai sind im Norden und Nordosten nur etwa 10 bis 25 Prozent der üblichen Niederschlagsmengen gefallen. Ganz anders die Situation im Süden und Westen: Heftige Unwetter haben regional zu Schäden an den Kulturen geführt, Hagelschauer haben Felder verwüstet. Insgesamt präsentieren sich jedoch die Getreidebestände in einem besseren Zustand als im Norden, da in den vergangenen Wochen gelegentliche Niederschläge für Entspannung sorgten, heißt es in der Pressemitteilung.

Nachricht lesen...

05.06.2008 Rohstoffe

Russland senkt Weizen-Exportzoll

Der russische Landwirtschaftsminister Alexej Gordeyev kündigte an, dass Russland die Zölle auf Weizenexporte senken will. Grund dafür sind die guten Ernteerwartungen für dieses Jahr. Die Weizenernte Russlands wird in diesem Jahr voraussichtlich 48 bis 50 Mio. t betragen, von denen 40 Mio. t für die Ernährung und die Viehmast taugen. Die russische Landwirtschaft hat die Ansaatflächen für Sommer- wie Winterweizen ausgedehnt und die Weizenvorrät des Landes werden zum 1. Juli voraussichtlich mit 11,5 Mio. t um eine Mio. t höher ausfallen als im Vorjahr.

Nachricht lesen...

04.06.2008 Rohstoffe

Indien importiert keinen Weizen

"Wir haben eine Rekordmenge Weizen eingebracht und wir werden keinen Weizen mehr importieren", das sagte Abhijit Sen, Mitglied der indischen Planungskommission, gegenüber der "Hindustan Times"., womit er den indischen Landwirtschaftsminister Sharad Pawar zitierte. Im vergangenen Jahr hatte Indien teuer Getreide importieren müssen, nachdem die heimische Ernte hinter den Erwartungen zurückgeblieben und die Vorräte geschrumpft waren. Die Ernte Indiens für das Getreidejahr 2007/2008 wird auf 76,78 Mio. Tonnen Weizen geschätzt.

Nachricht lesen...

04.06.2008 Rohstoffe

Preise für türkische Sultanas auf Höchststand

Nachdem im Jahr 2007 ein Teil der Ernte in der Türkei durch massive Trockenheit vernichtet wurde - Schätzungen sprechen von bis zu 20 Prozent des Gesamtertrags, die verloren gingen - und gleichzeitig die Erträge in anderen Anbauländer wie Iran, Griechenland, und Südafrika auch schlecht waren, haben die Preise schon seit langem einen steilen Weg nach oben eingeschlagen. Doch niemand hatte wirklich damit gerechnet, dass eine Tonne türkischer Sultanas im Mai 2008 rund 3.000 US-Dollar kosten würde - ein Anstieg von rund 70 Prozent allein seit Anfang diesen Jahres. Was die Auswirkungen der Preise auf die Nachfrage aus dem Ausland angeht, so gibt es hierüber sehr verschiedene Meinungen; die meisten Quellen sprechen aber von einem faktischen Wegfall der Nachfrage nach türkischer Ware - bei Preisen aus USA von rund 1.700 US-Dollar kein Wunder. Lediglich einige wenige Quellen innerhalb der Türkei sprechen von guter Nachfrage und der Aussicht auf weitere Preissteigerungen bis zur neuen Ernte (September) als Folge. Die hohen Preise stellen die Exporteure vor einen Gewissenskonflikt. Es gibt Gerüchte das Verträge, die vor dem starken Preisanstieg geschlossen wurden, zumindest in einigen Fällen nicht erfüllt werden bzw. in gegenseitiger Abstimmung bis zur Ankunft der neuen Ernte verschoben wurden. Bis heute sind rund 149.000 Tonnen aus der Ernte, die nicht viel mehr als 220.000 Tonnen betragen haben dürfte, ausgeliefert worden. Man lebe von der Hand in den Mund, sagen die Verarbeiter. Die Ernte 2008 dürfte von normaler Größe sein - allerdings steht der Türkei wahrscheinlich wieder ein trockener Sommer bevor. Die Preise für 2008er Ernte dürfen also fest bleiben, vor allem da der Ramadan mit der traditionell hohen Inlandsnachfrage in diesem Jahr kurz nach der Ernte liegt. Mehr Infos unter: http://www.nungesser.com

Nachricht lesen...

16.05.2008 Rohstoffe

Buttermangel in Japan

Bis vor wenigen Jahren war Butter nicht gerade Bestandteil einer japanischen Ernährung, doch im Zuge der globalisierten Ernährungsgewohnheiten hat sich das gewandelt. Buttercroissants sind heute auch in Tokio und Nagasaki beliebt. Doch nun ist es passiert, der japanische Buttermarkt ist so leer gefegt, dass sich der japanische Agrarminister veranlasst sah, die fünf größen Molkereiunternehmen des Landes zu einer größeren Butterproduktion aufzurufen. Die hatten nämlich in letzter Zeit lieber modische Mixdrinks aus der Milch gemacht statt Butter. Allerdings haben auch die Verbraucher zu dem drohenden Notstand beigetragen. Seit die Lebensmittelpreise in Japan steigen und immer mal wieder von Versorgungsengpässen die Rede ist, wird in Japans Haushalten gehortet.

Nachricht lesen...

05.05.2008 Rohstoffe

Verunreinigtes Sonnenblumenöl aus der Ukraine

Die Eu-Kommission hat eine Schnellwarnmeldung über Sonnenblumenöl aus der Ukraine, das zur Raffinaion bestimmt ist, herausgegeben, Das Sonnenblumenöl soll mit Mineralöl versetzt sein. Insgesamt ist von neun Schiffsladungen die Rede, die in verschiedenen europäischen Ländern gelöscht und zum Teil in andere Länder weitertransportiert wurden. Die Meldung befindet sich unter der Nummer 2008/481 im Schnellwarnsystem der EU.

Nachricht lesen...

05.05.2008 Rohstoffe