Schweiz: Geringe Erträge beim Brotweizen erwartet

Swiss granum, die Branchenorganisation Getreide, Ölsaaten und Eiweisspflanzen, hat am 26. Juli 2016 gestützt auf Rückmeldungen von 32 Sammelstellen eine Einschätzung der Erntesituation 2016 vorgenommen. Diese Sammelstellen bilden zusammen 37% des Schweizer Marktes für Gerste, 48 % für Brotweizen und 57 % für Raps ab, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Produktionsmengen wurden anhand von Hochrechnungen basierend auf den inländischen Mengen 2015 ermittelt. Wie es heißt, sind in den frühen Regionen der Westschweiz, des Mittellandes und der Ostschweiz zwischen 30 bis 60 % des Brotweizens geerntet. In den anderen Regionen hat die Ernte erst begonnen. Die Auswirkungen der tiefen Hektolitergewichte sowie des regional unterschiedlich starken Mykotoxinbefalls können noch nicht abgeschätzt werden. Daher ist zurzeit noch keine Mengeneinschätzung machbar. Eine erste Einschätzung der Brotweizenmenge wird ca. Mitte August anhand der zweiten telefonischen Ernteerhebung von swiss granum möglich sein. Die regnerischen Wetterbedingungen im Frühling, während und nach der Getreideblüte sowie der teilweise hohe Krankheitsdruck haben beim Brotweizen generell zu tiefen Erträgen und schwachen Hektolitergewichten geführt, heißt es weiter. Die Erträge weisen außerdem eine große Streuung auf. Sie liegen beim Extenso-Anbau zwischen 35 und 55 dt/ha und beim ÖLN-Anbau zwischen 45 und 75 dt/ha. Die Hektolitergewichte variieren von 68 bis 85 kg/hl. Einzelne Posten mit schwachen Hektolitergewichten sind zu Futtergetreide deklassiert worden. Je nach physischen Möglichkeiten werden Posten mit tieferen Hektolitergewichten in den Sammelstellen separat gelagert. Die Fallzahlen sind gut und liegen zwischen 300 und 400 s. In einzelnen Gebieten liegt außerdem ein starker Befall mit Mykotoxinen vor.

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