Martin Braun-Gruppe legt 2019 beim Umsatz zu

Die Martin Braun-Gruppe erreichte im Geschäftsjahr 2019 einen Umsatz von 517 Mio. EUR und damit ein Umsatzplus von 7,3 %, teilte das Unternehmen mit. Bereinigt um Währungs- und Akquisitionseinflüsse belief sich die organische Umsatzsteigerung auf 2,8 % im Vergleich zum Vorjahr. Wie geplant konnten alle Regionen der Gruppe zu dem Wachstum beitragen. Besonders positiv hervorgehoben werden die Entwicklungen in den Landesregionen Deutschland sowie Nord-/ Westeuropa. Trotz der zunehmend schwierigen Marktbedingungen setzt die Martin Braun-Gruppe ihren nun über viele Jahre hinweg stattfindenden Wachstumsprozess konsequent fort. Die Wechselkursentwicklungen, insbesondere in der Türkei, reduzierten zum Teil den Umsatz der lokal sehr erfolgreichen Geschäftsbereiche. Wie bereits in der Vergangenheit konnte der Sortimentsbereich mit Tiefkühlbackwaren seinen Erfolg europaweit ausbauen. Weitere Treiber waren Spezialbrotmischungen, der Bereich der Biohefe und verschiedene süße Produktinnovationen für kleine wie auch für große Bäckereien. Im Kontext der Strukturveränderungen bleibt die Digitalisierung ein strategisches Schwerpunktthema. Der Martin-Braun-Onlineshop erfreute sich auch in 2019 einer deutlichen Zuwachsrate, heißt es weiter. Mit der Implementierung des Onlineshops hat das Unternehmen in 2018 einen wichtigen ersten Schritt dahingehend unternommen, das Geschäftsmodell der Martin Braun-Gruppe bestens für die Zukunft vorzubereiten. Dieser Prozess wird weiter forciert. Ergänzend wurde der Bereich des Online-Marketings aufgebaut, um das Geschäftsmodell für die Zukunft zu stärken. Die Internationalisierung bleibt ein Fokus der Unternehmensentwicklung. Im Zuge der Internationalisierungsstrategie wurden für wichtige Regionen Projekte umgesetzt. Darunter zählt beispielsweise die Neugründung der Vertriebsgesellschaft in Hongkong, um die Marktpräsenz der Capfruit-Fruchtpürees in diesem Wirtschaftsraum weiter zu forcieren. Daneben sind eigene, lokale Vertriebsmannschaften in Russland und Dubai aufgebaut worden. Bezüglich der Produktions- und Logistikprozesse stand das Jahr 2019 bei Martin Braun am Standort Hannover im Zeichen der Erweiterung des Logistikzentrums mit dem ersten Spatenstich im Oktober. In Spanien wurde zur Stromgewinnung eine Fotovoltaikanlage sowie eine Reinigung (Acid CIP) für mehr Produktsicherheit installiert. Mit dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie im ersten Quartal 2020 hat sich der Ausblick auf das laufende Jahr und die mittelfristige Zukunft verändert. In der Produktion weltweit und auch in den administrativen Bereichen sind umfangreiche Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter eingeführt und in der Beschaffung zusätzliche Anstrengungen zur Sicherstellung der Lieferfähigkeit umgesetzt worden, teilte das Unternehmen mit. In vielen relevanten Länder- und Kundenmärkten sind seit Mitte März durch die Corona-bedingten Schließungen im Großverbrauchergeschäft zum Teil erhebliche Einbußen zu verzeichnen.

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