Keks: Blockchain für den kleinen LU

Die internationale Lebensmittelgruppe Mondelez führt im Juli dieses Jahres für ihre Keksmake „Real Petit Beurre de Lu“ die Rückverfolgung per Blockchain ein. Die Verbraucher scannen per Smartphone den QR-Code auf der Packung und erhalten Informationen über die Rohstoffe. Sie erfahren beispielsweise, wo der nach den Regeln des Mondelez Konzeptes Harmony angebaute Weizen geerntet wurde, wer ihn angebaut hat, wo die Mühle steht und wann sie den Weizen zu Mehl vermahlen hat und wo und wann die Kekse gebacken wurden. Die Informationen sind über die Chargennummer in einer Blockchain verknüpft, die jedwede nachträgliche Veränderung unmöglich macht, heißt es. Diese Blockchain ermöglicht es dem Verbraucher, den Nachweis über die lokale Versorgung mit Harmony-Weizen zu erbringen, ein Flaggschiff dieses Programms, das darauf abzielt, Weizen nach genauen Spezifikationen anzubauen. Als Partner für die Verknüpfung über die Blockchain hat sich Mondelez die Plattform für die Transparenz von Lebensmitteln von Connecting Food als Partner ausgesucht. Seit 2016 hat Mondelēz International die Automatisierung der Berichterstattung über landwirtschaftliche Praktiken vor Ort entwickelt, um 12 Wirtschafts- und Agrarumweltleistungsindikatoren auf der Grundlage der unter ihnen anerkannten Benchmarks zu berechnen und zu überwachen: die globale Stickstoffbilanz, Treibhausgasemissionen, Eutrophierung des Wassers oder der Index der Behandlungshäufigkeit und Bewertung des Mehrwerts der Praktiken der Harmony-Charta im Vergleich zu herkömmlichem Weizen. Die Harmony-Charta ermutigt beispielsweise die Landwirte, Hülsenfrüchte in die Fruchtfolge einzubeziehen, da sie unter anderem zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen beitragen, indem sie den Bedarf an Düngemitteln für Weizen verringern. 2018 ging in Frankreich 9 % der Harmony-Weizenflächen eine Hülsenfrucht voraus (gegenüber durchschnittlich 5 % in Frankreich). Darüber hinaus zeigt die Datenerfassung, dass Felder, die im Rahmen der Harmony-Charta bewirtschaftet werden, im Allgemeinen mit 20 % weniger Pestiziden behandelt werden.

zu den tagesaktuellen News

Diese und weitere Nachrichten aus der Backbranche werden von unserer Redaktion „brot+backwaren“ recherchiert und regelmäßig aktualisiert für Sie  hier auf www.backwelt.de bereitgestellt. Schauen Sie gern wieder vorbei!

Überblick behalten mit dem Backspiegel!

Möchten Sie diese Nachrichten im wöchentlichen Überblick kostenlos per E-Mail erhalten, dürfen Sie sich hier für unseren „Backspiegel“ anmelden. Jeden Freitag erhalten Sie per E-Mail einen Überblick, was sich in der Backbranche tut.

Was unsere Redaktion noch so auf die Beine stellt?

Schauen Sie doch mal in unser Fachartikelarchiv: www.brotundbackwaren.de

brot+backwaren

Hier finden Sie neben der aktuellen Ausgabe alles Wissenswerte rund um das Thema Produktion von Backwaren. Von wissenschaftlichen Analysen, bis hin zur praktischen Anwendung der Technik, angereichert mit Firmenreportagen und interessanten Interviews mit smarten Persönlichkeiten aus der Backbranche.

 

Verpassen Sie keine Ausgabe

Nutzen Sie unsere kostenlose brot+backwaren Vorschau. Einfach Ihre E-Mail-Adresse hier eingeben und mit unserem kostenlosen Service erfahren Sie immer rechtzeitig, worüber wir in brot+backwaren berichten werden. Sie erhalten außerdem die Möglichkeit, Ausgaben als Einzelhefte im Adobe PDF-Format käuflich zu erwerben.