Kassenbons: Neue Risikoeinschätzung für Bisphenol A

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA, Parma/Italien, hat den Grenzwert für die Chemikalie Bisphenol A (BPA) gesenkt. Die EU-Behörde setzte die Obergrenze von bisher 50 Mikrogramm pro Kilogramm Körpergewicht und Tag auf  vier herunter. BPA steckt u. a. in Thermopapier, das gewöhnlich für Kassenbons verwendet wird, in Mehrweg-Plastikgeschirr und in Schutzbeschichtungen für Konservendosen. Die EFSA kam in ihrer Neubewertung zugleich zu dem Schluss, dass BPA bei der derzeitigen Verbraucherexposition für keine Altersgruppe ein Gesundheitsrisiko darstellt. Die Exposition über die Ernährung bzw. eine Kombination verschiedener Quellen (Ernährung, Staub, Kosmetika und Thermopapier) liege deutlich unterhalb der sicheren Obergrenze. Näheres dazu auch unter www.efsa.europa.eu

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