Insolvenzverwalter: Stand der Dinge bei Oebel

Der Bonner Generalanzeiger hat mit Oebel-Insolvenzverwalter Dirk Wegener aus Bonn darüber gesprochen, was aus den 153 Filialen geworden ist. Von diesen konnten 80 Filialen erhalten werden. Weiter heißt es: „Standardbäcker, wie Oebel es war, sind heute nicht mehr interessant für den Kunden“, so Wegener. Die Filialen würden alle gleich aussehen. Wer sich abheben will, müsse besondere Produkte anbieten. Auch Snacks seien ein großes Thema, so der Bonner Insolvenzverwalter Dirk Wegener. Wegener betrachtet es rückblickend als ein Hauptproblem, dass „Oebel ein Filialist war, der keinen eigenen Backbetrieb hatte“. Auslöser der Insolvenz seien neben Logistikproblemen infolge der Insolvenz des Lieferanten Kronenbrot auch massive Umsatzeinbrüche im heißen Monat Juni 2019 gewesen. Die Großbäckerei Kronenbrot aus Würselen war 2017 erstmals pleite gegangen, so die Zeitung. Danach wurde Oebel als Tochtergesellschaft abgespalten, heißt es weiter. Von den 153 Verkaufsstellen, die sich über 200 Kilometer vom Rheinland bis ins Ruhrgebiet verteilt haben, seien einige von andere Bäckereien wie Brinker, Klein, Merzenich und Schneider übernommen wurden, beschreibt Wegener weiter. Ein Komplettverkauf sei nicht zustande gekommen. Im Moment prüft der Insolvenzverwalter, welche Ansprüche noch geltend gemacht werden können. Das richte sich auch gegen die Geschäftsführung, heißt es weiter. „Es gibt wenig Verfahren, in denen es keine Ansprüche gegen den Geschäftsführer gibt“, so Wegener. Das Thema sei dann Insolvenzverschleppung, schreibt der Bonner Generalanzeiger weiter.

 

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