HUG: Wachstum in 2019 und neues Duo an der Spitze

Sie teilen sich die Unternehmensführung: Anna Hug und Andreas Hug © HUG AG
Sie teilen sich die Unternehmensführung: Anna Hug und Andreas Hug © HUG AG

Die HUG-Backwaren-Gruppe in Malters/Luzern, Schweiz, hat ein neues Co-Leitungsmodell eingeführt. Seit 1. Januar 2020 teilen sich Andreas Hug (4. Generation) und Anna Hug (5. Generation) die Unternehmensführung. Für 2019 meldet die Gruppe, zu der die Marken HUG, DAR-VIDA und Wernli gehören, ein Umsatzplus um 3,8% auf 123.3 Mio. CHF. Die produzierte Jahrestonnage kletterte um 384 t auf 9.738 t, der Personalbestand um 16 Mitarbeiter auf 386 Vollzeitstellen.
Ein kräftiges Wachstum und einen Ausbau des Marktanteils verzeichnete HUG nach eigenen Angaben bei der Biscuit-Marke Wernli. „Die innovativen Ruby Choco-Petit Beurre entwickeln sich prächtig und haben sogar im Ausland Liebhaber gefunden“, sagt die Co-Geschäftsleiterin Anna Hug. Ebenso erfolgreich habe man Chocoly mit 30% weniger Zucker lancieren können. Rückläufig sei hingegen die Produktion für Handels- und Kompetenzmarken.
Der Umsatz mit salzigen Snacks der Marke DAR-VIDA konnte den Angaben zufolge weiter gesteigert werden, wenn auch nicht im gleichen Rhythmus wie in vergangenen Jahren. 2020 werden mit glutenfreien Crackern auf Basis von Linsen und Hummus neue salzige Snacks lanciert.
Die neuen tiefgekühlten Brötchen sowie weitere Innovationen haben zu einer Ausweitung des Gastrogeschäfts in der Schweiz von über 6 % beigetragen, berichtet HUG. Das größte Wachstum konnte 2019 mit dem Export des Filigrano-Tartelettes-Sortiments um 41 % gegenüber dem Vorjahr erzielt werden. Per 1. Januar 2019 wurde Hardegger Hüppen in die HUG AG integriert. Für 2020 sind im B2B-Bereich neue Varianten der Tartelettes sowie der Ausbau des Tiefkühlbackwaren-Sortiments geplant.
Der Transfer der Wernli-Produktion von Trimbach nach Malters ist mit leichter Verzögerung auf Kurs, teilt das Unternehmen mit. (Wir berichteten über die Neubaupläne: https://www.backwelt.de/newsview/schweiz-hug-waechst-und-investiert-in-standort-malters.html). Bau- und Anlagen-Investitionen in den Jahren 2019 bis 2023 belaufen sich den Angaben zufolge auf rund 80 Mio. CHF. Die Produktion soll Ende 2020 aufgenommen werden.

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