Neue Entwicklungen aus der Forschung

Studie: Genfood verringert Nachkommenschaft

Eine Studie der Universität Wien sorgt für Aufregung. Die Studie wurde herausgegeben vom Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend, Autoren sind Dr. Alberta Velimirov vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau und Dr. Claudia Binter und Prof. Dr. Jürgen Zentek von der Uniklinik für Nutztiere und öffentliches Gesundheitswesen. Sprengstoff besitzt die Studie insofern, als sie von Langzeitexperimenten mit Mäusen berichtet, die mit genverändertem Mais von Monsanto über mehrere Generationen gefüttert wurde. Dabei habe sich herausgestellt, dass Ausmaß und Gesundheit der Nachkommenschaft ab der vierten Generation sinke. Monsanto hat daraufhin eine Erklärung abgegeben, nach der die Studie wissenschaftlich nicht haltbar sei und außerdem noch nicht von mindestens zwei fremden Gutachtern für gut befunden wurde. Wer sich selber ein Bild machen will, die Broschüre ist kostenlos zu bestellen: 

E-Mail: broschuerenservice.bmgfj@bmgfj.gv.at
Internet: http://www.bmgfj.gv.at

 

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27.11.2008 Forschung

Neuer Studiengang: Ein Studium, zwei Abschlüsse

Jede Menge Auslandserfahrungen bietet der neue Studiengang "International Food Business" seinen Studierenden. Die CAH Dronten - Hochschule für Pferdemanagement, Agrar- und Ernährungswirtschaft im niederländischen Dronten bei Amsterdam bietet das Programm ab September 2009 an. In Zusammenarbeit mit dem Novia Scotia Agricultural College in Kanada hat die CAH Dronten ein Konzept erstellt, welches europäischen Studenten die Möglichkeit bietet sowohl in Europa als auch in Nordamerika zu studieren. Die ersten zwei Jahre wird an der CAH Dronten studiert. Fächer wie Nahrungsmittelindustrie, betriebswirtschaftliche Prozesse, Wertschöpfung in der Lebensmittelindustrie sowie ein dreimonatiges Praktikum in Europa stehen auf dem Lehrplan. Im dritten Studienjahr steht allen Studenten dann der Wechsel nach Kanada bevor, wo Unterrichtsinhalte vertieft werden und ein weiteres Praktikum absolviert wird. Im letzten Studienjahr kann jeder Student selbst entscheiden, ob er in Kanada oder in den Niederlanden sein Studium abschließen möchte. Als Belohnung gibt's am Ende zwei Bachelor Abschlüsse, den der kanadischen und der niederländischen Hochschule. Am 13. Dezember organisiert die CAH Dronten einen Tag der offenen Tür speziell für interessierte Schüler, Lehrer, Eltern und Berufsberater aus Deutschland. Weitere Informationen auch unter www.cahdronten.de

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27.11.2008 Forschung

Ein Rad für Brot

Um die bis zu 500 Aromastoffe eines Brotes mit einem normierten System zu definieren, hat das Institut für Lebensmittel- und Getränkeinnovation an der ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Wädenswil ein Brotaroma-Rad entwickelt. Bei der Entwicklung des Brotaroma-Rads ging es darum ein standardisiertes System zur Beschreibung der olfaktorischen und gustatorischen Eigenschaften von Brot zu finden. „Genusserlebnis und Aromenvielfalt sollen auch beim Brot eine Rolle spielen. Und darüber muss man sich verständigen können“, erklärt Prof. Michael Kleinert. Produktion und Handel sowie an Sensorik interessierte Kreise hatten das Bedürfnis nach einem standardisierten System, das die wichtigsten Brotaromakomponenten klassifiziert. Im Rahmen der Bachelor-Arbeit von Esther Raemy, Studium Lebensmitteltechnologie, entstand so die Idee des Brotaroma-Rads. Das Brotaroma-Rad funktioniert auf drei Ebenen. Die erste Ebene – im Rad der mittlere, farblich betonte Kreis – ist in sieben übergeordnete Gruppen eingeteilt: Fruchtig, Gärig, Röstig, Pflanzlich, Würzig, Geschmack und Sonstige. Die zweite Ebene – im Rad der innere Kreis – beschreibt die Unterfamilie, beim Begriff Würzig sind dies die Bezeichnungen Gewürze und Blumig. Die Detaillierung – im äußeren Kreis – nennt dann eindeutige und unverwechselbare Begriffe. Hier finden sich bei  der Bezeichnung Gewürze Einteilungen in Produktenamen wie Vanille, Gewürznelke, Lebkuchen und Pfeffer. Bilder illustrieren als äußeren Abschluss des Rades die Produktfamilie. Eine sensorische Prüfung erfolgt nach äußeren und innerer Beschaffenheit des Brotes. Kriterien der äußeren Beschaffenheit sind Farbe, Form, Volumen, Kruste. Die innere Beschaffenheit wird auf Porung, Struktur, Kaueigenschaften, Geruch und Geschmack hin analysiert. Zahlreiche Einflussfaktoren spielen dabei eine Rolle, so beispielsweise die Getreidesorte, der Ausmahlungsgrad und die Fermentierung, um nur einige zu nennen.

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27.11.2008 Forschung

Erster Diplomlehrgang der BEHR'S Akademie abgeschlossen

Nach einjähriger Studienzeit konnten die ersten drei Teilnehmer des Lehrgangs Lebensmittelhygiene der BEHR'S Akademie nun ihr Diplom in Hamburg in Empfang nehmen. Sie sind die ersten, die sich dieser Herausforderung gestellt haben. Innerhalb eines Jahres haben sie drei Seminare besucht, sich in vier Themengebiete eingearbeitet, vier Projektarbeiten/Fallstudien erstellt und eine Diplomarbeit abgegeben. Der Diplomlehrgang gliedert sich in drei Stufen. Zunächst werden Inhalte zu den Themen Lebensmittelhygiene, HACCP und Hygienemanagement, Hygieneschulung und Hygienerecht im Literaturstudium erarbeitet. Jeweils im Abstand von einem Monat kommen zu diesen Themen Aufgabenstellungen in Form von Projektarbeiten oder Fallstudien hinzu. Drei Seminare haben die Teilnehmer besucht und dabei die Möglichkeit des Erfahrungsaustauschs und des persönlichen Gesprächs mit den wissenschaftlichen Betreuern genutzt. Weitere Informationen erhalten Sie von: BEHR'S...AKADEMIE, Susann Luttermann, Averhoffstraße 10, 22085 Hamburg, Tel.: 040/22 70 08-62, E-Mail: akademie@behrs.de

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21.11.2008 Forschung

Wasser als Kältemittel

Die Axima Refrigeration GmbH treibt die Forschung zum Einsatz von Wasser als alternatives Kältemittel der Zukunft voran. Das Unternehmen hat mit dem Dresdner Institut für Luft- und Kältetechnik (ILK) einen Kooperationsvertrag geschlossen. Gemeinsam mit den Forschern des ILK entwickeln Mitarbeiter der Axima Refrigeration die dritte Generation des Wasserturbo, der sich durch den Einsatz des natürlichen Kältemittels Wasser auszeichnet, heißt es in einer Pressemitteilung. Ziel der Kooperation zwischen Axima Deutschland und dem ILK ist es, das Design zu optimieren, die Kosten für den Wasserturbo zu reduzieren und ihn bis 2011 zur Marktreife weiterzuentwickeln. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) unterstützt das Forschungsprojekt, das über 36 Monate läuft, mit Fördermitteln. Die ILK-Technologie des Wasserturbo existiert seit rund 10 Jahren, hat bislang allerdings nie Serienreife erlangt. Die Verwendung von Wasser als natürliches Kältemittel ist ökologisch und toxisch unbedenklich. Somit eignet es sich auch künftig für den Einsatz in Kälteanlagen. Zudem ist Wasser nicht brennbar oder explosiv und deutlich günstiger als andere Kältemittel. Des Weiteren ergeben sich für die Anlagenbetreiber keine Probleme bei der Entsorgung des Kältemittels.

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23.10.2008 Forschung