Aktuelle News zum Thema Rohstoffe

ZMP dementiert Meldung über sinkende Butterpreise

Die ZMP Zentrale Markt- und Preisberichtstelle für Erzeugnisse der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft GmbH, Bonn, dementierte am Donnerstag die zuvor in der Presse aufgetauchte Meldung, sie erwarte einen Rückgang des Butterpreises im Lebensmitteleinzelhandel um 20 Cent auf ca. 99 Cent pro Halbpfundspaket. Die Meldung, die u.a. auch in der LebensmittelZeitung verbreitet worden war, behauptete zudem, der Preis für lose Butter sei bereits wieder auf knapp über 3 Euro pro Kilo gefallen und damit beinahe auf Vorjahresniveau. Der ZMP zufolge waren die Geschäfte mit Butter in den vergangenen Wochen etwas weniger lebhaft. "Die Preise auf Großhandelsebene haben in den letzten Tagen etwas nachgegeben, liegen aber weiter deutlich über denen des vergangenen Jahres. Zurzeit sind die Verhandlungen zwischen Molkereien und Handel um neue Kontrakte noch nicht abgeschlossen, so dass ein Absinken der Preise derzeit von der ZMP nicht bestätigt werden kann.Der Verbraucher zahlte im November nach den jüngsten Daten des GfK-Haushaltspanels einen Preis, der über alle Bundesländer und Geschäftstypen in Höhe von 1,20 Euro/Päckchen (250 g) lag. Der Einkauf von Butter ging nach der Preiserhöhung im August zwischenzeitlich um bis 32 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück, im Oktober lag die Kaufzurückhaltung immer noch bei minus 14 Prozent.". Die zuvor gelaufene Meldung, die u.a. nicht namentlich genannte Brancheninsicer zitierte, berichtete dagegen von Butter aus Polen, Tschechien und Belgien, die auf den Markt dränge und die hiesigen Preise nach unten befördere. Der Handel könne mit den dortigen Lieferanten weitaus günstiger abschließen als mit den deutschen.

Nachricht lesen...

10.12.2007 Rohstoffe

Starke Performance-Unterschiede

Die britische Marktforschungsgesellschaft Plimsoll hat 200  Lebensmittelrohstofflieferanten im Königreich nach ihrer Umsatzentwicklung befragt. Dabei haben die Analysten festgestellt, dass nicht nur der Gesamtumsatz der Branche insgesamt leicht rückläufig ist, sondern  kleinere Unternehmen auch deutlich schlechtere Karten haben als große. Hintergrund ist nach Ansicht der Plimsoll-Analysten, dass die Verbraucher immer weniger Mahlzeiten selber herstellen, sondern vorbereitete oder gar Fertigmahlzeiten zu sich nehmen. Die aber werden überwiegend von großen Herstellern angeboten, die wiederum in der Lage sind, Preisdruck auf ihre Vorlieferanten auszuüben. Dem haben kleinere Lieferanten in der Regel weniger entgegen zu setzen als große. Kleine Firmen, die vor sechs Jahren noch durchschnittliche Umsatzwachstumsraten von 12,7 % angaben, mussten im vergangenen Jahr durchschnittlich Umsatzverluste von 4,1% hinnehmen. Auch die Margen der Rohstofflieferanten fallen sehr unterschiedlich aus. Durchschnittlich liegt die "gross profit margin" (Bruttogewinnspanne) bei 21,2 % des Umsatzes. kleine Unternehmen erreichen sogar 33,1 %, während große 20,9 % erwirtschaften. 40 % der befragten Unternehmen konnten im vergangenen Jahr ihre Margen erhöhen, genau so viele mussten Einbußen hinnehmen. Zu den fünf Rohstofflieferanten, die bei der Befragung am besten abschnitten, nimmt der Bäckereirohstofflieferant Cereform den zweiten Platz ein.

Nachricht lesen...

30.11.2007 Rohstoffe

Förderprogramme für Produktentwicklung nutzen

Klein- und Mittelunternehmen tun sich schwer, die Zusammenarbeit mit der Wissenschaft anzukurbeln und vorhandene Fördergelder für Produktentwicklungen zu nutzen. Um den Weg zu vereinfachen, veranstaltet das Zentralinstitut für Ernährungs- und Mebensmittelforschung ZIEL an der Technischen Universität München TUM im Rahmen einer ZIEL-TUM-Akademie Weiterbildungsprogramme, die aktuelles Wissen der Lebensmittelforschung aufgreifen und Wissen zur Entwicklung funktioneller Produkte anbieten. Die Seminare mit den Titeln "Ernährung und Körperfunktionen – Ansatzpunkte für neue Produkte", "Moderne Methoden zur Ernährungsforschung – Nutrigenomics/genetics", "Funktionelle Inhaltsstoffe – Funktionelle Produkte" und " Gesundheitsfördernde Produkte
im Dialog mit dem Konsumenten" starten im Februar nächsten Jahres.

www.akademie.ziel.tum.de, Kontakt: christine.roeger@wzw.tum.de.

Infos über Förderprogramme: www.bmbf.de/foerderungen/6805.php, Kontakt: claudia.vallo@bmbf.bund.de 

 

Nachricht lesen...

28.11.2007 Rohstoffe

Gentechnik-Kennzeichnung

Während die EU-Kommission darum kämpft, gentechnisch veränderte Mais- und Sojaimporte in die EU zu vereinfachen, streben die Verbraucherschützer nach einer bessern Kennzeichnung auch solcher Produkte, die von Tieren stammen, die mit gentechnisch veränderten Futtermitteln aufgezogen wurden. Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat Anfang November entsprechende Eckpunkte zur Novellierung der neuartigen Lebensmittel- und Lebensmittelzutaten-Verordnung vorgelegt und darin die Einführung einer solchen Kennzeichnung gefordert. Das Eckpunktepapier steht im Netz unter http://www.vzbv.de/go/presse/939/4/15/index.html.

Nachricht lesen...

28.11.2007 Rohstoffe

Weiter Bewegungen auf dem Hefemarkt

Lallemand Inc.aus Rexdale, Ontario/Kanada, einer der Großen auf dem nordamerikanischen Hefemarkt, kauft sich erneut in Europa ein. Wie das Unternehmen mitteilt, hat es die Hefe- und Melasse-Produktionsanlagen von De Danske Gaerfanbriken A/S, Tochter der V&S Desstillers in Grenaa, Dänemark, übernommen. Lallemand, so Präsident Jean Chagnon, plant die Fabrik zum Flagschiff des Unternehmens in Europa auszubauen. Dort sollen neben Spezialhefen und Hefeextrakten auch Bäckerhefen für den europäischen Markt hergestellt werden. Bereits in der Vergangenheit wurden in Grenaa Spezialhefen für Lallemand produziert. Bislang machten die europäischen Hefehersteller Lesaffre, ABF(Mauri) und DBI/UNIFERM den Markt fast unter sich aus. Sie beherrschen rund 80 % des Marktes. Nach der Beteiligung von ABF an Uniferm sind aus diesen dreien nur mehr zwei Hauptanbieter geworden und offenbar sieht Lallemand jetzt neue Chancen für sich in Europa. Weltweit steht Lallemand auf der Liste der größten Heferlieferanten hinter Lesaffre, ABF/Uniferm und der türkischen Pakmaya auf Platz vier. In Europa ist Lallemand mit Hefefabriken in Schwarzenbach an der Saale (Giegold), Passau(F.X.Wieninger), Wien (Hagold Hefe), Tallin in Estland, Lahti in Finnland, Trencin in der Slowakei und Josefow und Lublin in Polen aktiv.

Nachricht lesen...

28.11.2007 Rohstoffe

Öko-Landbau: Die größten Anbauländer in der EU

2006 wurden in der EU-25 nach ersten Schätzungen 6,6 Millionen Hektar ökologisch bewirtschaftet, was einem Anteil von 4,1 Prozent an der landwirtschaftlichen Nutzfläche entspricht.
Deutschland liegt mit 4,9 Prozent über dem EU-Durchschnitt. Den größten Anteil ökologisch bewirtschafteter Flächen hat Österreich mit 11,2 Prozent. Mit 360.000 Hektar belegt die Österreichische Öko-Fläche aber nur Rang sechs innerhalb der EU. Die größte Fläche bearbeiten die Öko-Landwirte in Italien. Deutschland folgt nach Spanien bereits auf dem dritten Rang.

Weltweit wurden im Jahr 2005 31,5 Millionen Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche ökologisch bearbeitet. Die größte Fläche befindet sich in Australien mit 12,2 Millionen Hektar, gefolgt von China mit 3,5 Millionen Hektar und Argentinien mit 2,8 Millionen Hektar.
Quelle und Copyright: ZMP, bonn, 23.11.07 

Nachricht lesen...

26.11.2007 Rohstoffe

Ernteschätzung erhöht

Das US-amerikansiche Landwirtschaftsministerium hat seine November-Schätzung der weltweiten Weizenerzeugung für das Erntejahr 2007/2008 auf 603,3 Mio. Tonnen um knapp drei Millionen Tonnen nach oben korrigiert. Entsprechend wuchs auch der vorhergesagte Endbestand aus Angebot minus Nachfrage auf 109,8 Mio. Tonnen. Hintergrund sind die erwarteten guten Ernten in Südamerika, während die australischen Ernteaussichten leicht schlechter beurteilt wurden.

Nachricht lesen...

21.11.2007 Rohstoffe

Neue Functional Food Gruppe von Südzucker

Die Südzucker AG hat eine neue Unterne#hmensgruppe namens BENEO gegründet und darin die Aktivitäten zusammengefasst, die bislang unter den Namen Orafti, Palatinit und Remy zusammengefasst. "Connecting nutrition and health" ist die Überschrift, unter der Beneo künftig Funktional-Food-Ingredients vermarkten soll.

BENEO-Palatinit entwickelt, produziert und vermarktet Isomalt, den weltweit meistgenutzen Zuckeraustauschstoff in Hartkaramellen. Isomalt ist der einzige Zuckeraustauschstoff aus reinem Rübenzucker. Außerdem vermarktet Palatinit den relativ neu auf dem Markt eingeführten Zucker Palatinose™. Palatinose™ ist das einzige niedrig glykämische Kohlenhydrat, das dem Körper Energie in Form von Glukose über einen verlängerten Zeitraum zur Verfügung stellt. Darüber hinaus hat Palatinit mit galenIQ™ einen neuen Arzneimittelträgerstoff für feste Anwendungsformen eingeführt. Mit einem Netzwerk von Verkaufsniederlassungen in über 45 Ländern beliefert BENEO-Palatinit Hersteller von Lebensmitteln und Pharmazeutika rund um den Globus. Die Produktionsanlagen des Unternehmens liegen in Offstein (Pfalz).

BENEO-Orafti ist der führende Hersteller von Lebensmittelinhaltsstoffen aus Chicorée. Zu den Produkten gehören aktive Inhaltsstoffe wie Inulin und Oligofructose für die Lebensmittel- und Futterindustrie, und Bio-Based Chemicals für kosmetische und chemische Anwendungen. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Tienen, Belgien, ist in mehr als 75 Ländern tätig und besitzt Produktionsanlagen in Oreye (Belgien) und Pemuco (Chile).

BENEO-Remy ist einer der weltweit führenden Hersteller von Reisderivaten wie Stärke, Mehl, Proteine und jetzt auch stabilisierte Reiskleie. Zum Portfolio gehört Nutriz, ein Reiskonzentrat, das in milchfreien Getränken und Desserts eingesetzt wird. Zu den Anwendungsgebieten der Remy-Produkte zählen Säuglingsnahrung, Frühstückscerealien, Kekse, Fertigmahlzeiten, Suppen und Saucen, Molkereiprodukte und viele mehr. BENEO-Remy betreibt Produktionsanlagen in Belgien und Italien und vermarktet seine Produkte über ein Verkaufsnetzwerk in mehr als 45 Ländern.

Nachricht lesen...

06.11.2007 Rohstoffe