Aktuelle News zum Thema Rohstoffe

Förderprogramme für Produktentwicklung nutzen

Klein- und Mittelunternehmen tun sich schwer, die Zusammenarbeit mit der Wissenschaft anzukurbeln und vorhandene Fördergelder für Produktentwicklungen zu nutzen. Um den Weg zu vereinfachen, veranstaltet das Zentralinstitut für Ernährungs- und Mebensmittelforschung ZIEL an der Technischen Universität München TUM im Rahmen einer ZIEL-TUM-Akademie Weiterbildungsprogramme, die aktuelles Wissen der Lebensmittelforschung aufgreifen und Wissen zur Entwicklung funktioneller Produkte anbieten. Die Seminare mit den Titeln "Ernährung und Körperfunktionen – Ansatzpunkte für neue Produkte", "Moderne Methoden zur Ernährungsforschung – Nutrigenomics/genetics", "Funktionelle Inhaltsstoffe – Funktionelle Produkte" und " Gesundheitsfördernde Produkte
im Dialog mit dem Konsumenten" starten im Februar nächsten Jahres.

www.akademie.ziel.tum.de, Kontakt: christine.roeger@wzw.tum.de.

Infos über Förderprogramme: www.bmbf.de/foerderungen/6805.php, Kontakt: claudia.vallo@bmbf.bund.de 

 

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28.11.2007 Rohstoffe

Gentechnik-Kennzeichnung

Während die EU-Kommission darum kämpft, gentechnisch veränderte Mais- und Sojaimporte in die EU zu vereinfachen, streben die Verbraucherschützer nach einer bessern Kennzeichnung auch solcher Produkte, die von Tieren stammen, die mit gentechnisch veränderten Futtermitteln aufgezogen wurden. Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat Anfang November entsprechende Eckpunkte zur Novellierung der neuartigen Lebensmittel- und Lebensmittelzutaten-Verordnung vorgelegt und darin die Einführung einer solchen Kennzeichnung gefordert. Das Eckpunktepapier steht im Netz unter http://www.vzbv.de/go/presse/939/4/15/index.html.

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28.11.2007 Rohstoffe

Weiter Bewegungen auf dem Hefemarkt

Lallemand Inc.aus Rexdale, Ontario/Kanada, einer der Großen auf dem nordamerikanischen Hefemarkt, kauft sich erneut in Europa ein. Wie das Unternehmen mitteilt, hat es die Hefe- und Melasse-Produktionsanlagen von De Danske Gaerfanbriken A/S, Tochter der V&S Desstillers in Grenaa, Dänemark, übernommen. Lallemand, so Präsident Jean Chagnon, plant die Fabrik zum Flagschiff des Unternehmens in Europa auszubauen. Dort sollen neben Spezialhefen und Hefeextrakten auch Bäckerhefen für den europäischen Markt hergestellt werden. Bereits in der Vergangenheit wurden in Grenaa Spezialhefen für Lallemand produziert. Bislang machten die europäischen Hefehersteller Lesaffre, ABF(Mauri) und DBI/UNIFERM den Markt fast unter sich aus. Sie beherrschen rund 80 % des Marktes. Nach der Beteiligung von ABF an Uniferm sind aus diesen dreien nur mehr zwei Hauptanbieter geworden und offenbar sieht Lallemand jetzt neue Chancen für sich in Europa. Weltweit steht Lallemand auf der Liste der größten Heferlieferanten hinter Lesaffre, ABF/Uniferm und der türkischen Pakmaya auf Platz vier. In Europa ist Lallemand mit Hefefabriken in Schwarzenbach an der Saale (Giegold), Passau(F.X.Wieninger), Wien (Hagold Hefe), Tallin in Estland, Lahti in Finnland, Trencin in der Slowakei und Josefow und Lublin in Polen aktiv.

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28.11.2007 Rohstoffe

Öko-Landbau: Die größten Anbauländer in der EU

2006 wurden in der EU-25 nach ersten Schätzungen 6,6 Millionen Hektar ökologisch bewirtschaftet, was einem Anteil von 4,1 Prozent an der landwirtschaftlichen Nutzfläche entspricht.
Deutschland liegt mit 4,9 Prozent über dem EU-Durchschnitt. Den größten Anteil ökologisch bewirtschafteter Flächen hat Österreich mit 11,2 Prozent. Mit 360.000 Hektar belegt die Österreichische Öko-Fläche aber nur Rang sechs innerhalb der EU. Die größte Fläche bearbeiten die Öko-Landwirte in Italien. Deutschland folgt nach Spanien bereits auf dem dritten Rang.

Weltweit wurden im Jahr 2005 31,5 Millionen Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche ökologisch bearbeitet. Die größte Fläche befindet sich in Australien mit 12,2 Millionen Hektar, gefolgt von China mit 3,5 Millionen Hektar und Argentinien mit 2,8 Millionen Hektar.
Quelle und Copyright: ZMP, bonn, 23.11.07 

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26.11.2007 Rohstoffe

Ernteschätzung erhöht

Das US-amerikansiche Landwirtschaftsministerium hat seine November-Schätzung der weltweiten Weizenerzeugung für das Erntejahr 2007/2008 auf 603,3 Mio. Tonnen um knapp drei Millionen Tonnen nach oben korrigiert. Entsprechend wuchs auch der vorhergesagte Endbestand aus Angebot minus Nachfrage auf 109,8 Mio. Tonnen. Hintergrund sind die erwarteten guten Ernten in Südamerika, während die australischen Ernteaussichten leicht schlechter beurteilt wurden.

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21.11.2007 Rohstoffe

Neue Functional Food Gruppe von Südzucker

Die Südzucker AG hat eine neue Unterne#hmensgruppe namens BENEO gegründet und darin die Aktivitäten zusammengefasst, die bislang unter den Namen Orafti, Palatinit und Remy zusammengefasst. "Connecting nutrition and health" ist die Überschrift, unter der Beneo künftig Funktional-Food-Ingredients vermarkten soll.

BENEO-Palatinit entwickelt, produziert und vermarktet Isomalt, den weltweit meistgenutzen Zuckeraustauschstoff in Hartkaramellen. Isomalt ist der einzige Zuckeraustauschstoff aus reinem Rübenzucker. Außerdem vermarktet Palatinit den relativ neu auf dem Markt eingeführten Zucker Palatinose™. Palatinose™ ist das einzige niedrig glykämische Kohlenhydrat, das dem Körper Energie in Form von Glukose über einen verlängerten Zeitraum zur Verfügung stellt. Darüber hinaus hat Palatinit mit galenIQ™ einen neuen Arzneimittelträgerstoff für feste Anwendungsformen eingeführt. Mit einem Netzwerk von Verkaufsniederlassungen in über 45 Ländern beliefert BENEO-Palatinit Hersteller von Lebensmitteln und Pharmazeutika rund um den Globus. Die Produktionsanlagen des Unternehmens liegen in Offstein (Pfalz).

BENEO-Orafti ist der führende Hersteller von Lebensmittelinhaltsstoffen aus Chicorée. Zu den Produkten gehören aktive Inhaltsstoffe wie Inulin und Oligofructose für die Lebensmittel- und Futterindustrie, und Bio-Based Chemicals für kosmetische und chemische Anwendungen. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Tienen, Belgien, ist in mehr als 75 Ländern tätig und besitzt Produktionsanlagen in Oreye (Belgien) und Pemuco (Chile).

BENEO-Remy ist einer der weltweit führenden Hersteller von Reisderivaten wie Stärke, Mehl, Proteine und jetzt auch stabilisierte Reiskleie. Zum Portfolio gehört Nutriz, ein Reiskonzentrat, das in milchfreien Getränken und Desserts eingesetzt wird. Zu den Anwendungsgebieten der Remy-Produkte zählen Säuglingsnahrung, Frühstückscerealien, Kekse, Fertigmahlzeiten, Suppen und Saucen, Molkereiprodukte und viele mehr. BENEO-Remy betreibt Produktionsanlagen in Belgien und Italien und vermarktet seine Produkte über ein Verkaufsnetzwerk in mehr als 45 Ländern.

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06.11.2007 Rohstoffe