Österreich: Handel wuchs 2017 um 4 %

Die Verbraucher in Österreich gaben laut Nielsen Marktforschung 2017 im LEH (Lebensmitteleinzelhandel) und DFH (Drogeriefachhandel) insgesamt rund 22,7 Mrd. EUR für Produkte des täglichen Bedarfs aus. Das sind ganze 0,9 Mrd. EUR mehr als im Jahr zuvor. Im Bereich der Lebensmittel erzielten die Kategorien Molkereiprodukte (2,2 Mrd. EUR), Alkoholfreie Getränke und Convenience (jeweils 1,4 Mrd. EUR) den höchsten Umsatz. Drogerie-Sortimente werden von Körperpflege (0,52 Mrd. EUR), Papier/Hygiene + Heim (0,37 Mrd. EUR) und Heimtier (0,31 Mrd. EUR) angeführt. Seit einigen Jahren ist dabei zu beobachten, dass die Eigenmarkenanteile sowohl im Bereich Food als auch Drug kontinuierlich steigen. 2017 geben 53 % der Verbraucher an, mehr Handelsmarken zu kaufen, das sind stolze 15 % mehr im Vergleich zum Vorjahr. Gerade im Bereich Food wurde die Bedeutung der Eigenmarken weiter ausgebaut. Im Lebensmitteleinzelhandel ohne Hofer/Lidl machen sie mittlerweile über 21 % aus.
Der Lebensmitteleinzelhandel erwirtschaftete laut Nielsen 2017 einen Umsatz von 20,8 Mrd. EUR und verzeichnete das stärkste Wachstum seit neun Jahren (+4,3 %). Eine andere Entwicklung ist bei der seit längerem rückläufigen Anzahl der Geschäfte zu beobachten: Die Zahl der Standorte verringerte sich noch einmal leicht auf 5.273. Die Harddiscounter wuchsen mit einem Plus von 8,5 % am dynamischsten. Das lag zum Teil an 25 neuen Filialen und somit einer Flächenexpansion. Mit 3,8 % verzeichneten die Supermärkte ebenfalls eine positive Umsatzentwicklung, gefolgt von den Verbrauchermärkten (+2,8 %), wozu vor allem die kleineren Formate unter 2.500 qm beitrugen. Der Drogeriefachhandel konnte hingegen keinen Aufschwung verzeichnen: Mit 1,9 Mrd. EUR (+0,3 %) stagnierten die Umsätze.

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