Australian Wheat Board wird geteilt

  • Sonntag, 3. Dezember 2006
  • Backbranche
Australiens Weizenfarmer verkaufen ihre Ernte über das Australian Wheat Board AWB, das damit als einziger Exporteur am Weltmarkt auftritt. Nachdem allerdings rausgekommen war, dass dessen Manager sich die Freiheit nahmen, auch krumme Geschäfte zu machen und beispielsweise Korruptionalien an Saddam Hussein zu zahlen, um das Geschäft mit dem irakischen Weizenimport zu machen, herrscht Unfriede im Haus. Jetzt liegt ein neuer Vorschlag von Chairman Brendan Stewart auf dem Tisch, nach dem das AWB in zwei Gesellschaften aufgeteilt werden soll. Weiterhin soll es einen nationalen Exportpool geben, weil sich das für die Farmer als lukrativ erwiesen hat, auf der anderen Seite soll es eine Servicegesellschaft geben, die für das AWB arbeitet. Die Entscheidung über die Reform findet im Februar 2007 statt und dürfte wohl ohne elf der früheren Manager stattfinden, die warten derweil auf ihr Gerichtsurteil.

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