Entwicklung einer antimikrobiellen Arbeitskleidung

  • Donnerstag, 13. Oktober 2011
  • Forschung

Im Rahmen eines Forschungsprojektes (IGF-Nr. 16039 BG) haben Wissenschaftler der Hohenstein Institute in Kooperation mit dem Thüringischen Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung und dem Sächsischen Textilforschungsinstitut an der Technischen Universität Chemnitz Gewebe für eine leasingtaugliche antimikrobielle Arbeitskleidung auf Basis von Celluloseregeneratfasern entwickelt. Ziel des Forschungsprojektes war es, solche Eigenschaften wie Schutzfunktion, hohe mechanische Haltbarkeit, lange Lebensdauer und leichte Pflegbarkeit einerseits sowie gute physiologische Funktion der Kleidung und angenehmen Tragekomfort andererseits in einem Bekleidungsstück zu vereinen, heißt es dazu in einer Pressemitteilung. Bei der Entwicklung der neuen Materialien wurden zunächst drei Faservarianten hergestellt, bei der Zink, Zinkoxid und Silbernitrat zugesetzt wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass die neuen, gezielt dotierten Faservarianten, unter Berücksichtigung bestimmter Voraussetzungen, für die Herstellung von Arbeitskleidung mit einem hohen Anteil an cellulosischen Fasern möglich sind. Bei der Variante mit Silbernitrat wurde zusätzlich Titanoxid zugegeben, um die spätere Verfärbung des Garns bereits im Herstellungsprozess zu vermeiden. Die Zugabe von Titanoxid führte bei der Faser mit Silbernitratbeladung zu keiner Verbesserung. Die auftretenden Verfärbungen wurden zwar aufgehellt, sind aber nach wie vor vorhanden, heißt es.

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