Eierkrise in Nordamerika

In Nordamerika wütete die Vogelgrippe. An die 32 Millionen Legehennen mussten getötet werden, nahezu ein Zehntel des gesamten US-Bestands, meldet die Welt. Die Folgen der Epidemie werden bis nach Europa zu spüren sein werden, erwarten nun Marktkenner. In der Branche wird von Preissteigerungen im zweistelligen Prozentbereich gemunkelt, heißt es weiter. So beobachtet der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft, dass die USA jetzt weltweit Eier aufkaufen. Größte Lieferanten der US-Aufkäufer seien demnach niederländische Betriebe, auch wichtigster Eier-Zulieferer für den deutschen Markt. In den USA hat die Vogelgrippe Eier deutlich stärker verteuert. Das Preisniveau liege etwa doppelt so hoch wie in Europa, so Experten gegenüber der Zeitung. Vor diesem Hintergrund sei es im Juni erstmals zu Exporten von frischen Eiern direkt aus Deutschland in die USA gekommen. In den USA selber hat z. B. die Supermarktkette H.E.B. in Texas ihre Eierverkäufe rationiert, damit Unternehmen wie Restaurants oder Bäckereien die Regale nicht komplett leer kaufen. Die Restaurant-Kette Whataburger verkürzte im Juni vorübergehend die Zeit mit Frühstücksangeboten, in der Kunden Rühreier oder Spiegeleier in den 770 Restaurants der Kette bestellen dürfen. Die Eisdielen-Kette Rita's nahm das Produkt gefrorenen Vanillepudding aus dem Sortiment, schreibt die Welt weiter. Die Herstellung benötige zu viele Eier und sei nicht mehr wirtschaftlich. Amerikas größte Asia-Restaurantkette Panda Express mischt dem gebratenem Reis bis auf weiteres keine Eier mehr unter. Eine mit Eiern hergestellte Suppe wurde aus dem Sortiment genommen. Die Bäckervereinigung forderte die US-Regierung zum Handeln auf. So solle erlaubt werden, die Importobergrenze für Eier und Eierprodukte zu erhöhen, verlangen die Bäcker, die sich in einer Krise sehen, schreibt die Zeitung weiter.

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