Dürre führt zu erheblichen Ernteausfällen

„Der frühe Erntebeginn in Verbindung mit dem weitgehend stabilen Sommerwetter hat einen zügigen Fortschritt der Wintergerstenernte ermöglicht. Die Ernte von Winterroggen ist in den Hauptanbaugebieten in vollem Gange. Selbst Winterweizen und Winterraps werden bereits gedroschen. Dabei zeigt sich, dass auch die Feldfrüchte auf den ertragreicheren Standorten unter der lang anhaltenden Trockenheit gelitten haben. Insgesamt bestätigt sich, dass sowohl bei Feldfrüchten als auch bei Grünland die Ernteausfälle in Teilen der Bundesrepublik ein existenzbedrohendes Ausmaß annehmen.“ Das erklärte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, in der 1. Erntemeldung des DBV. Zum Winterroggen heißt es: Winterroggen wird vor allem in Brandenburg, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt angebaut. Dort stehen fast zwei Drittel des deutschen Winterroggens, der zurzeit gedroschen wird. Die in diesen Bundesländern besonders ausgeprägte Trockenheit hat auch im Roggen zu massiven Ertragseinbrüchen von bis zu 40 Prozent gegenüber dem Vorjahresertrag geführt. Im Bundesdurchschnitt lassen die bisherigen Druschergebnisse einen Ertrag von 4 Tonnen pro Hektar erwarten. Im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre (2013 bis 2017) lag der Ertrag noch bei 5,7 Tonnen pro Hektar. Sollten sich die bisher erzielten Erträge bestätigen, wird die Roggenernte bei einer wiederum kleineren Anbaufläche von 532.000 Hektar nur knapp 2,2 Millionen Tonnen (Vorjahr 2,7 Millionen Tonnen) betragen, heißt es weiter. Darüber hinaus sind Winterweizen mit einer Anbaufläche von 2,96 Millionen Hektar und Winterraps mit einer Fläche von 1,26 Millionen Hektar wichtige Feldfrüchte für die deutschen Ackerbaubetriebe. Die Ernte dieser Kulturen hat in vielen Regionen bereits begonnen, was im Vergleich zu früheren Jahren zwei bis drei Wochen zu früh ist. In Teilen von Süddeutschland ist die Ernte schon abgeschlossen. Die bisher vorliegenden Ernteergebnisse lassen noch keinen Schluss auf das Gesamtergebnis zu, deuten aber auch bei Winterweizen und Winterraps auf deutliche Ertragseinbußen, teilte der DBV weiter mit.

zu den tagesaktuellen News

Diese und weitere Nachrichten aus der Backbranche werden von unserer Redaktion „brot+backwaren“ recherchiert und regelmäßig aktualisiert für Sie  hier auf www.backwelt.de bereitgestellt. Schauen Sie gern wieder vorbei!

Überblick behalten mit dem Backspiegel!

Möchten Sie diese Nachrichten im wöchentlichen Überblick kostenlos per E-Mail erhalten, dürfen Sie sich hier für unseren „Backspiegel“ anmelden. Jeden Freitag erhalten Sie per E-Mail einen Überblick, was sich in der Backbranche tut.

Was unsere Redaktion noch so auf die Beine stellt?

Schauen Sie doch mal in unser Fachartikelarchiv: www.brotundbackwaren.de

brot+backwaren

Hier finden Sie neben der aktuellen Ausgabe alles Wissenswerte rund um das Thema Produktion von Backwaren. Von wissenschaftlichen Analysen, bis hin zur praktischen Anwendung der Technik, angereichert mit Firmenreportagen und interessanten Interviews mit smarten Persönlichkeiten aus der Backbranche.

 

Verpassen Sie keine Ausgabe

Nutzen Sie unsere kostenlose brot+backwaren Vorschau. Einfach Ihre E-Mail-Adresse hier eingeben und mit unserem kostenlosen Service erfahren Sie immer rechtzeitig, worüber wir in brot+backwaren berichten werden. Sie erhalten außerdem die Möglichkeit, Ausgaben als Einzelhefte im Adobe PDF-Format käuflich zu erwerben.